05|20 CWE: Weitere Öffnungen in der Friedrichstraße nicht zielführend

CWE:  Weitere Öffnungen in der Friedrichstraße nicht zielführend !

Der CWE Stadtverband spricht sich gegen eine Verlängerung der Bewirtschaftung in der Innenstadt bis 24 Uhr aus und lehnt eine generelle Ausweitung der Gastronomie in der Friedrichstraße vorerst ab.

Die CWE ist der Auffassung, dass eine Verlängerung der Bewirtschaftung bis 24 Uhr, in keinem wirtschaftlichen Verhältnis zu dem „Recht“ auf Nachtruhe für die Anwohner der Altstadt und Innenstadt von Fulda steht. Des Weiteren ist die 5 qm Regelung Pro Gast in Hessen ja schon abgeschafft worden und stellt eine Erleichterung für die Gastronomen da.

Die Wählergemeinschaft ist davon überzeugt, dass man bei den Anwohnern hierfür keine Unterstützung erhalten wird.

Martin Jahn, CWE Stadtverbandsvorsitzender: „Grundsätzlich halten wir Förderungen für nur einseitige Wirtschaftszweige nicht für empfehlenswert. Zur Stärkung des Einzelhandels und der Innenstadt haben wir in der Vergangenheit bereits mehrfach Ideen in der Stadtpolitik zur Sprache gebracht. Wir sind davon überzeugt, dass man mit einem „neuen“ Konzept – Stärkung des Einzelhandels – dem Fuldaer Handel mehr Unterstützung geben wird als mit symbolischen Entscheidungen“.

Die CWE ist der Überzeugung, dass man eine Innenstadt fördern sollte, die durch ihre Attraktivität in ihrer Handelsvielfalt die Bürger in die Innenstadt zum Einkaufen einlädt.

Martin Jahn: „Dazu gehört zum Beispiel eine von uns geforderte „Art“ Markthalle, die für Handel, Kleinkunst, Flohmärkte und Kulturveranstaltungen ein Gewinn für die Innenstadt werden könnte und man sollte versuchen, über Lenkungsmetoden mehr Vielfalt und Abwechslung in die Läden des Einzelhandels zu bekommen. Eine Stadt wächst mit seinen wechselnden Angeboten“.

Kohlstruck und Jahn sind sich einig: „Die Attraktivität der Innenstadtkann nach unserer Meinung nicht nur an der Gastronomie festgemacht werden. Wir brauchen ein höchst mögliches Maß an Vielfalt aus Einzelhandel, Wohnen und Gastronomie“.

Stadtrat Rainer Kohlstruck ergänzt: „Fulda braucht durch seine Baulichen Vorgaben gerade in der Innenstadt und der Altstadt eine möglichst offene Struktur der Erreichbarkeit. Die Stadt und der Handel müssen sowohl für Bürger mit dem ÖPNV als auch mit dem Fahrrad und dem Auto attraktiv erreichbar sein, daher halten wir eine Schließung der Friedrichstraße für nicht zielführend.“

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