07|20 Sommerbegehung: Sanierungsbedarf an der Hornungsbrücke

Eine weitere Sommerbegehung führte den CWE Stadtverband auf die Hornungsbrücke vor dem Stadion der Stadt Fulda. Der Stadtverbandsvorsitzende Martin Jahn und der CWE Ausschussvorsitzende für Denkmalpflege und Umwelt Luder Tollrian begrüßten die Mitglieder des Stadtverbandes. Den Zustand der Hornungsbrücke, hatte die CWE Fraktion bereits in der Vergangenheit in der Stadtpolitik zum Thema gemacht. Ludger Tollrian: „In der Johannisstraße steht die Hornungsbrücke. Sie wurde 1738 erbaut, vermutlicher Architekt ist Andreas Gallasini. In den folgenden Jahrhunderten wurde diese Brücke mehrfach renoviert. In den letzten Jahren allerdings doch sehr spärlich und wohl nicht immer Fachmännisch. Es wurden für eine historische Brücke ungeeignete Materialien verwendet, das sieht man an den Dehnungsfugen“. Tollrian ging in seinen Ausführungen auf die Mängel ein. „Viele Fugen sind großflächig ausgefallen und teilweise abgerissen, das führt dazu, dass Feuchtigkeit eindringt und die Armierungsstähle massiv schädig und Armierungsverankerungen an den Außenseiten sind korrodiert und sehen daher auch sehr unschön aus.“ Martin Jahn bemängelte die Sicherheit auf der Brücke. „Die Nutzlast ist schon auf 30 Tonnen begrenzt und trotzdem fahren hier oft LKW`S und Fahrschulen mit Schwerlastverkehr Richtung Sickels. Die Brüstungshöhe ist teilweise unter 90 cm und die Gehwegbreite müsste auch neu überprüft werden. Es ist doch alles sehr eng. Für Eltern mit Kinderwagen oder Rollstühle wird es anstrengend“, so Jahn. Dem Stadtverband viel auf, das doch mehr Arbeiten an der Hornungsbrücke anfallen alles gedacht. Auch scheuert ein großer Baumstamm direkt am Mauerwerk. Hier sollte der Bewuchs zurück genommen werden, so die Meinung der CWE. Tollrian wies auch auf die Schäden an den Figuren des Hl. Johannes d. T. und der Mutter Gottes (Strahlenkranz) hin, die über die Jahre entstanden sind. Der CWE Stadtverband setzt sich für eine zeitnahe Überarbeitung der Mängel ein und hofft auf die Zustimmung der Fachämter.

 

v. l. Christoph Wegestein, Andre Schmitt, Martin Jahn, Angelina Vapuero Carlo, Ludger Tollrian und Lothar Kircher

 

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