Bei einer Ortsbegehung in Sargenzell hat sich die CWE-Fraktion über die Entwicklungen vor Ort informiert. Besonderer Anlaufpunkt waren die Bauarbeiten in der Straße Am Bettelstein. Hier ist nach wie vor die zukünftige Zufahrt der Schwerlastverkehre zu dem Metallverarbeitenden Betrieb ungeklärt. Die Anwohner erhoffen sich Klärung bei einer noch für dieses Jahr zugesagten Anliegerversammlung. Ideal wäre es für die Anwohner, wenn die Zufahrt außerhalb der Ortschaft direkt an die Landesstraße möglich wäre, ohne dass der Schwerverkehr über die Anliegerstraßen laufen würde. Die CWE sieht derzeit allerdings keine Möglichkeit für die Stadt Hünfeld, diese Variante zu finanzieren
Ein besonderes Anliegen der Bewohner ist die Verkehrssituation an der Durchfahrtsstraße K 140 nach Hünhan. Der Schwerverkehr nimmt hier zu, da einige LKW-Fahrer diese Strecke als Abkürzung von der Autobahn über Hünhan zum Industriegebiet Hünfeld nutzen. Weiterhin wird bemängelt, dass die Geschwindigkeiten der Fahrzeuge ein Problem für die Anwohner sind. Für die Sargenzeller Anwohner ist nicht nachvollziehbar, dass in Burghaun und Hünhan bei dieser Straße „Rechts vor Links“ gilt, bei der Durchfahrt in Sargenzell aber angeblich keine Einschränkungen möglich sind. So wird hier eine ähnliche Regelung gefordert oder Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h. Auch klagten die Anwohner über die Parksituation im Bereich der alten Kirche im Zusammenhang mit dem Früchteteppich und dass dieses Jahr erstmalig keine Parkverbotsschilder in diesem Bereich aufgestellt wurden.
Ein weiteres Verkehrsanliegen ist die Auffahrt zur Landesstraße L 3174. Hier ist zwar eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h vorhanden, die Geschwindigkeit der Fahrzeuge ist aber noch zu hoch und es kommt immer wieder zu gefährlichen Situationen. Vor allem auch durch überholende Fahrzeuge entstehen Gefährdungen der auffahrenden Fahrzeuge. Auch müssen in diesem Kreuzungsbereich die Fußgänger die Straße überqueren, damit die Bushaltestelle erreicht werden kann. Gerade für Schulkinder ist dies eine gefährliche Situation. Dies betrifft auch die Radfahrer, die hier die Straße überqueren müssen, um den gegenüberliegenden Radweg zu erreichen. Die CWE-Fraktion wird hierzu über den Magistrat klären, ob es Möglichkeiten zu mehr Sicherheit in diesem Bereich gibt.